| Deutschland |
| Im April (Ersttag
14.4.92) bis Juni 1992 Inbetriebnahme von rund 100
Münzwertzeichendruckern des Herstellers Nagler,
vornehmlich auf die Region Nord-Ost-Bayern beschränkt.
Die ATM unterscheiden sich von den bisherigen
Klüssendorf-Marken durch ein abweichendes Klischee, die
Buchstaben des DBP sind wesentlich fetter. Diese Ausgabe
hat nur eine relativ kurze Laufzeit (und ist von daher
relativ selten), denn schon am 19.5.1993 wird in allen
Automaten das neue Vordruckpapier Schloß Sanssouci
eingeführt. Vorher werden noch am 19.3.93 alle
verbliebenen Schalter-Wertzeichendrucker stillgelegt. Am
11.10. 1993 in Erlangen erste Inbetriebnahme eines Nagler
N-24 Wertzeichendruckers, der Druck der ATM erfolgt
erstmals im Nadeldruck-Verfahren, was einen gänzlich
neues Druckbild des Werteindruckes ergibt (Versandstelle
ab 14.9.93). Es gibt nun folgende 3 ATM-Drucktypen zu unterscheiden: |
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| Typ Klüssendorf | Typ Nagler | Typ Nagler N 24 |
| Im Jahr 1998 kurzfristiger Betriebsversuch mit Automaten verschiedener Hersteller zur Einführung eines optimalen "Porto-, Informations- und Ausgabesystems" (PIA 1). Die Marken aus den Automaten des Herstellers Mettler-Toledo weisen ein abweichendes Druckbild des Werteindruckes auf. Da der Betriebsversuch überraschend zu Ende ging und die ATM nicht von der Versandstelle geliefert wurden, sind die Metler-Toledo ATM verhältnismäßig selten (geschätzte Auflage 150.000 Stück aus bundesweit insgesamt nur 6 Automaten) | ![]() |
| Am 8. März 1999
Umprogrammierung aller Automaten. Statt des DBP erscheint
im Werteindruck nun ein Posthorn. Diese Ausgabe läuft nur gut 7 Monate, |
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| Am 22.10.1999 Einführung des neuen gelben Vordruckpapieres "Posthörner" | ![]() |
Eigentlich hätte es diese Ausgabe nur mit dem Posthorn im Werteindruck geben sollen, bei der Umstellung im März waren jedoch einige Geräte vergessen worden, aus denen jetzt die gelben ATM mit DBP auftauchen. Noch ehe die Sammlerpreise merklich steigen, entschließt sich die Post zur Nachauflage, die Versandstelle liefert offiziell, was ursprüngliche eine Abart war. |
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| Am 23.5.2001 werden in Regensburg
die ersten 5 Automaten des Herstellers Sielaff in Betrieb
genommen. Bis zum Jahresende, gleichzeitig mit der
Euro-Einführung, sollen tausende dieser moderneren
Geräte aufgestellt werden und die bestehenden Automaten
der Firma Nagler vollständig ersetzen, da sich eine
Umrüstung dieser alten Geräte für das neue Euro-Geld
nicht mehr gelohnt hätte. Die neuen Sielaff-Automaten
hingegen sind technisch bereits auf die Annahme aller
Euro-Münzen eingerichtet, sind mit einer Zentrale
vernetzt und können so auf Knopfdruck in der Nacht des
31.12. 2001 auf die Abgabe von ATM in Euro-Wertstufen
umprogrammiert werden. Die Bedienung der neuen Sielaff-Automaten erfolgt über einen berührungsempfindlichen Bildschirm. Für die Benutzerführung können verschiedene europäische Sprachen gewählt werden. Die ATM unterscheiden sich von den Nagler-ATM in der Zeichnung des Posthornes. Das Spektrum der erhältlichen Wertstufen ist gegenüber den Nagler-Automaten deutlich eingeschränkt. Während an den alten Nagler-Automaten neben bestimmten Tastenwerten auch alle Werte zwischen 10 und 9990 Pfg in 10 Pfg-Sprüngen erhältlich waren, sind an den Sielaff-Automaten derzeit nur 10 festprogrammierte Werte erhältlich, darunter die wichtigsten deutschen Portostufen. |
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1.1.2002: Die Automatenmarken aus Sielaff-Automaten mit dem Symbol sind die ersten Deutschen Briefmarken mit reiner -Wertangabe.

Erste Deutsche Briefmarke mit alleiniger -Wertangabe !
4.4.2002: Erster Verwendungstag des neuen Vordruckpapieres "Briefkasten". Restbestände des Posthorn-Papieres werden aufgebraucht.

Angebot:
Viel Material aller Ausgaben vorhanden. Einzelmarken, einige Sätze, unzählige Briefe, viele Besonderheiten und Spezialitäten.
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