| Japan |
Auf dem Gebiet der Briefpost-Automatisation ist die fernöstliche Industrienation schon seit Jahrzehnten sehr aktiv, es wurden schon viele verschiedene Automatisierungs-Konzepte und Automatentypen getestet, die philatelistisch gesehen jedoch nur Schalter- und Automaten-Freistempel hervorgebracht haben. Die ersten wirklichen Automatenmarken hingegen wurden in Japan erst am 10. April 1997 eingeführt, als die Post mit einem Schlag gleich knapp 300 Automaten des nationalen Herstellers Omron aufstellen ließ. Es sind jedoch nur 5 festprogrammierte Wertstufen erhältlich. Jeder Automat ist mit 2 verschiedenen Vordruck-Papierrollen ausgerüstet, die 4 kleinen Wertstufen werden nur auf dem grünen Papier mit dem sitzenden Sperling, der hohe Wert zu 270 Yen nur auf dem lila Papier mit dem fliegenden Sperling ausgedruckt. Die abgegebenen ATM sind sehr hübsch und sehen aufgrund der traditionellen Zähnung und des gestochen scharfen Werteindruckes (Thermotransferdruck) aus wie herkömmliche Briefmarken.

Angebot: postfrische Marken und Briefe, hohe Wertstufe 270 zur Zeit leider vergriffen.
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